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Gestaltungswettbewerb Platz der Luftbrücke gestartet

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat einen landschaftsplanerischen Wettbewerb zur Neugestaltung des Platzes der Luftbrücke ausgeschrieben. Der Parkring e.V. hat die Planungsabsicht insbesondere zur Neugestalung des Eingangsbereichs zur Manfred-von-Richthofen-Straße maßgeblich betrieben und freut sich über diesen Verfahrensschritt! Es geht uns hier darum, den Gewerbestandort wieder attraktiver zu machen und die beim Bau der autogerechten Stadt verloren gegangene Stadträume zur Einmündung Tempelhofer Damm und zum Kaiserkorso wieder erkennbar werden zu lassen.

Der Parkring e.V. ist seit 2015 an den Planungsrunden bei der Senatsverwaltung beteiligt und soll auch der Jury beratend angehören. Der Wettbewerb ist 2-stufig ausgelobt, sodass sich zunächst eine große Zahl von Teilnehmern mit vielfältigen Ideen beteiligen kann, ohne zu sehr in die Tiefe gehen zu müssen. Dieser Schritt lässt eine sehr interessante bunte Vielfalt an Ideen erwarten. Erst wenn ein Ideenkonzept als tragfähig erachtet wird, soll in einer zweiten Stufe dann die vertiefte Durcharbeitung erfolgen. Auch hier wird noch zwischen einem Ideen- und einem Realisierungsteil unterschieden weil z.B. Tiefbauleistungen an Straßen vom Bezirk am Ende selbst durchgeplant werden können und hier nicht honorarwirksam werden müssen.

Zum Ziel des Wettbewerbs insgesamt heißt es in der Ausschreibung: „Es sollen nun im Spannungsfeld der heterogenen Teilbereiche des Platzes mit ihren jeweiligen gestalterischen und funktionalen Mängeln, den Ansprüchen aus dem Wohngebiet Neu-Tempelhof und aktuellen Anforderungen aus der Nachnutzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof Ideen für die Gesamtentwicklung gefunden werden und Teilbereiche neu gestaltet werden“.

Der Parkring e.V. wird das Verfahren weiter konstruktiv begleiten und wünscht sich zunächst viele interessante Ideen und Diskussionen!

kritz

 

 

Herbstlicher Laub-Ärger im Parkring

In den letzten Jahren hat es sich „eingebürgert“, dass aus der Nachbarschaft große Mengen Herbstlaub an den Ecken Bundesring / Schreiberring und Rumeyplan / Manfred-von-Richthofen-Straße. abgelagert werden. Einige direkte Anwohner der Orte sind darüber verärgert, zumal die Ablagerungen illegal erfolgen. Der richtige Weg wäre, anfallendes Laub entweder im eigenen Garten zu kompostieren oderdie kostenpflichtigen Säcke der BSR zu nutzen, die dann abgeholt werden. Bringt man diese selbst zur BSR zurück, erhält man je 1 Euro erstattet.

Schon seit einigen Jahren werden die BSR-Säcke nun auch von findigen Privatleuten eingesammelt und bei der BSR zu kleinem Geld gemacht – wogegen eigentlich nichts einzuwänden ist. Neu ist allerdings, dass die Säcke zunächst an den betreffenden Orten im Parkring entleert werden und dann ohne Inhalt gegen Geld zur BSR gebracht werden. Ärgerlich insbesondere für die Nachbarn, die die Säcke erwerben um den Kiez sauber zu halten. Ärgerlich abe r auch für die Allgemeinhait, schließlich wird die Abfuhr der illegalen Haufen am Ende aus Steuermitteln bezahlt.

Der Parkring e.V. will dazu nun folgende Schritte unternehmen:

  1. Meldung an das Ordnungsamt zur Abfuhr der Abfallhaufen
  2. Bitte an die BSR, dass keine entleerten Säcke mehr gegen Geld angenommen werden
  3. Reinigung der betreffenden Orte im Frühjahr
  4. Aushänge in der Nachbarschaft mit Bitte um Einhaltung der Regeln.

An alle Nachbarn auch hier schon der Appell: Haltet Euch an die Regeln! Kompostiert selbst soweit möglich auf dem Grundstück oder nutzt die BSR-Säcke!

kritz

 

Denkmal Bahnhof Tempelhof

Den BVV-Verordneten wurde am 8. Februar durch die Verwaltung mitgeteilt, dass der Bahnhof Tempelhof nun als Baudenkaml in die Berliner Dekmalliste eingetragen ist. Vorausgegangen war ein entsprechender Beschluss der BVV. Ende der 1920er-Jahre wurden dort erstmals die Netze der Berliner S-Bahn und der U-Bahn über ein gemeinsames Zugangsbauwerk miteinander verbunden. Der vom „Berliner U-Bahn-Architekten“ Alfred Grenander gestaltete Bahnhof galt damals somit als kleine Sensation und ist bis heute ein Architekturklassiker. Bleibt zu hoffen, dass der verwahrloste Vorplatz auf der Neu-tempelhofer Seite nun auch dem Denkmal würdig gestaltet wird.

kritz

Lärmschutz am Innenring

Die Deutsche Bahn bereitet laut einem Bericht des „Tagesspiegel“ vom 2. Februar die Elektrifizierung des sogenannten „Güter-Innenrings“ vor. Damit werden auf der Bahnlinie, die zwischen Westend und Neukölln parallel zu Ringbahn und A100 verläuft, nun Lärmschutzmaßnahmen erforderlich. Betroffen ist auch Neu-Tempelhof, das erheblich unter dem Lärmeintrag von Süden her leidet.

„Dieser Lärmschutz darf kein Stückwerk bleiben sondern es muss insbesondere auch an der A100 durch den Bund endlich freiwillig Schallschutz nachgerüstet und eine integrierte Lösung unter Berücksichtigung aller Lärmquellen geschaffen werden“, meint die SPD-Fraktion in der BVV und hat einen entsprechenden Antrag gestellt. Nur so könne in der völlig durchlärmten Verkehrsschneise überhaupt eine für die Anwohner merkliche Verbesserung erzielt werden.  Abzuwarten bleibt nun, ob das Vorhaben in der BVV Gegenliebe der anderen Fraktionen findet und ob sich die neuen Senatsmitglieder und das Bundesverkehrsministerium dieser Sichtweise anschließen.

kritz

 

Platz-Wunde geheilt

Die kleinen Mauerpfeiler an den Treppen des Adolf-Scheidt-Platzes  sind wichtiger Teil des Gartendenkmals. Seit mehreren Jahren fehlte die obere Abdeckung des im Bild linken Pfeilers an der Paradestraße und fand sich bei Pflegearbeiten schließlich zerbrochen im Gebüsch – Reparatur nicht möglich. In den verbliebenen Pfeiler drohte Regenwasser einzudringen, was dann bei Frost zum Zerbrechen des Mauerwerks geführt hätte. Das bezirkliche Grünflächenamt meldete vorab „keine Geld“. Auf Initiative eines Mitglieds wurde die Platte nun aus Mitteln des Vereins und einer Spende erneuert – es bietet sich wieder das ursprüngliche Bild. Ein herzlicher Dank an die Beteiligten!
kritz

Musik zum Volkstrauertag in der Rundkirche

Am Sonntag, den 13.11.2016 haben der Lichtenrader Männerchor und der Kammerchor der Leo Kestenberg Musikschule wieder ein Konzert in der Rundkirche gegeben. Bereits zum dritten Mal, immer am Volkstrauertag werden, dem Anlass entsprechend, ernste Stücke von Brahms, Bruckner, Sheppard, Sibelius u. a. geboten. Wir haben damit eine kleine Tradition begründet, die als ein musikalisches Highlight in Neutempelhof weitergeführt wird. Den Zuhöreren hat es sehr gut gefallen. Neben den Einzelleistungen haben die Chöre auch vielstimmig zusammen gesungen. Schwerste Kost war sicherlich das „In pace in Idipsum“ von John Sheppard. Hier laufen die verschiedenen selbständigen Klanglinien der einzelnen Stimmen auf ein harmonisches Finale zu.

Im nächsten Jahr fällt der Volkstrauertag auf den 19.11.2017, dann werden wir wieder ein hoffentlich zahlreicheres Publikum mit unserer Musik erfreuen.

Unser Dank geht an die Kirchengemeinde, die uns diese Konzerte in der Rundkirche ermöglicht.

Dieter Rau
Vorstand
Lichtenrader Männerchor

Güter-Innenring fehlt Nachfrage

Seit Jahren baut die Deutsche Bahn an der Reaktivierung des sogenannten Güter-Innenrings, einer Bahnlinie aus der Vorkriegszeit, die von Charlottenburg bis Neukölln unmittelbar parallel zum südlichen S-Bahn-Ring verläuft. Viele Anwohner in Neu-Tempelhof, z.B. in der Hoeppnerstraße, wären von massivem Lärm betroffen, wenn diese Bahnstrecke in Betrieb ginge, zumal es sich um eine Linie für Güterzüge mit Dieselloks handelt – eine Oberleitung fehlt. Lärmschutzmaßnahmen gibt es nicht weil es sich damit formal um eine Wieder-Inbetriebnahme handelt. Der „Tagesspiegel“ meldet nun am 17.10.2016, dass die Strecke mittlerweile am 27. Mai formal in Betrieb genommen wurde, für Zugverkehr aber die Nachfrage fehle. Die Linie kostete nach Tagesspiegel-Angabe 13 Mio. Euro. Örtlicher Verkehr ist hier nicht zu erwarten (zumal fast alle Berliner Güterbahnhöfe geschlossen wurden), eher Güter-Fernverkehr, der diese Verbindung nimmt weil der Außenring überlastet ist. Eine absurde Situation: Güter-Fernverkehr zum Beispiel von der Küste nach Tschechien mit Dieselloks – mitten durch Berlin. Bleibt nun abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt und wieweit Anwohner belastet werden.

kritz

Sankt Martin in Neu-Tempelhof

Bereits im zehnten Jahr richtete der Parkring e.V. am 11. November in Kooperation mit den Kirchengemeinden und dem Pfadfinderstamm der Hunnen wieder den großen Neu-Tempelhofer Sankt-Martins-Umzug aus. Es zogen rund 500 Kinder und Eltern mit phantasievoll gebastelten wunderschönen Laternen durch den Kiez. Beginn war um 17 Uhr in der Rundkirche mit Singen und Schauspiel.  Von dort ging es mit Sankt Martin hoch zu Ross und musikalischer Begleitung durch die Straßen des Kiezes, vorbei auch an der Kinderklinik des St-Josef-Krankenhauses, zur Freude der kleinen Patienten. Abschluss war dann unter der Parkringbrücke am Plantscher mit Glühsaft und Hörnchen, die es – ganz nach dem Vorbild Sankt Martins – zu teilen galt.

kritz